Podiumsdiskussion zu de Gmeindratswahle

Geschter het im Rathuussaal e Podiumsdiskussion mit de beide Kandidate für d Gmeindratsersatzwahl vom 25. September stattgefunden. Unter de Leitig vom Orun Palit hend d Kirsten Ernst (SP) und de Franz-Beat Schwere (SVP) ihri Standpünkt erlütered.

2016-09-06 20.03.42.jpgFür ois vo de Wettiger Nochrichte isch de Abig nöd eso guet gloffe, het doch oiser Reporter us versehe sini Ufzeichnige glöscht. Gliiwohl versueched mir oich en chline Iidruck z vermittle, wi d Diskussion am geschtrige Abig gloffe isch.

Öppe 40 Interessiirti hend sich im Rathuussaal zu dere vo de glp organisiirte Podiumsdiskussion iigfunde, um de Froge vom Orun Palit und de Antworte vo de Kirsten Ernst und em Franz-Beat Schwere zuzlosse und selber Frage z stelle. Nach ere kurze Selbstvorstellig vo beidne het de Orun Palit am Aafang kommunali Themene ufgriffe. S Tägi, de Kommunal Gsamtplan Vercher, aber au d Schuele, d Verei, d Finanze und s d Generatione sind d Themene gsi. In vilne Beriich isch es nöd so eifach gsi, zwüsche beide politischi Unterschiid usfindig z mache, we me nöd uf d Zwischetön glost het. Bsunder im Berich Kinderbetroiig sind d Unterschied dütlich worde. De Franz-Beat Schwere setzt bsunders uf d Eigeverantwortig vo de Eltere und gseht und gseht es nöd zwingend als alleinigi Ufgab vo dä Gmeind, vielmeh bruchts än Usglicheheit zwösche Eigeverantwortig und Angebot vo dä Gmeind. S’Angebot vo dä Gmeind Wettige esch zor Zyt zweckmässig, während d Kirsten Ernst uf d Problem annegwise het, wo es in vilne Familie git, wenn beidi Eltere müent oder went go schaffe. Chind, wo ab de sibni am Morge vor em Fernseh sitzed und zum Z’Mittag numme Pommeschips zum Esse hend. Mit de Tagesschtrukture het sich d Situation sehr verbesseret, so d Kirsten Ernst. Obwohl beidi für en sparsame und geziilte Umgang mit de Finanze iistönd, hets au dete Unterschiid geh. De Franz-Beat Schwere gseht sich selber als Sparfuchs, während d Kirsten Ernst e unverkrampfti Haltig gegenüber em Stüürfuess het und e Stüürerhöchige nöd wot tabuisiire. S Budget sig prägd vo  Inveschtitionsverschibige, wo ois bi Nödsaniirige einisch chönnt iihole  und  tüür  chönnt werde.

D Froge us em Publikum hend noch anderi Themene ufgriffe, wi d Frag vo de Zammenarbet zwüsche de Gmeinde, bis hin zu ere Fusion, was jedefalls im Momänt für beidi Kandidate keis Thema isch, und e Senkig vom Lohn vom Gmeindsammaa, wo beidi für diskussionswürdig halted, wobi de Franz-Beat Schwere betond het, dass es en rächte Lohn bruchi, um fähigi Lüt z übercho.

2016-09-06-21-55-58

De Franz-Beat Schwere und Kirsten Ernst stöhnd für en faire Wahlkampf ii.

In ere Schlussrundi het de Orun Palit dann noch e ganzi Reihe Froge gstellt, wo d Grossratskandidate bi Smartvote gstellt überchömmed. Da hend sich dann ehnder di politische Färbig zeiged, öppe bim Ja vo de SP-Kandidatin zum Adoptionsrächt vo homosexuelle Paar in ere iitraite Partnerschaft oder em Nei vom SVP-Kandidat zu de verbindliche Abschaltig vo de Atomchraftwerch. Aber au da hend beidi nöd immer ganz de Erwartige (oder besser der Vorurteil?) entsproche, wo me gwöhnlich mit SVP- und SP-Kandidate verbindet.
Nach dere für Wählerinne und Wähler sicher hilfriche Podiumsdiskussion hend d Veraastalter vo de Grüenliberale alli Aawesende zu emem Apéro iiglade, wo witer aagregt politisiirt worde isch.

Advertisements