An Eritrea scheidet sich d Geischter

En Eritrea-Reis vo Schwiizer Politikerinne und Politiker wird vo verschidnige Lüt ganz unterschiidlich bewertet. Wil au zwei WettigerInne uf dere Reis derbi sind, hei mir ois demit befasst.

De Busbahnhof vo Asmara (Foti: Yvonne Feri)

D Eritreer sind di gröschti Gruppe vo Asylbewerber, wo im 2014 i d Schwiiz cho sind und es isch au im 2015 so gsi. Im Sommer 2015 isch dann e Kontroverse drüber usbroche, ob d Eritreer in ihrem Land würklech politisch verfolgt und dadermit asylberechtiged siged oder nöd. Noi lanciirt worde isch di Diskussion jetzt mit ere private Reis vo verschidene Polikerinne und Politiker uf Eritrea, da drunter di Wettiger SP-Nationalrötin Yvonne Feri und als Reiseleiter de eriträisch Honorarkonsul und Wettiger Arzt Toni Locher. Kritik a de Reis chunnt unter anderm vo de Flüchtlingshilf und de SP-Ständerötin Pascale Bruderer, wo meined, dass so kei unabhängigs Urteil vo de Lag im Land möglich sig. Positiv gsehts u.a. de Aargauer FDP-Ständerot Philipp Müller, wo gegenüber de AZ betont het, dass di beide Politikerinne – gmeint isch nebe de Yvonne Feri d Aargauer Regiirigsrötin Susanne Hochuli – in de Flüchtlingspolitik nöd grad für rechte Positione bekannt siged.

Ois vo de Wettiger Nochrichte isch es glunge zu de Yvonne Feri Kontakt ufzneh und ois z erkundige, wi ihri Iidrück vom Land und de Mönsche siged. D Lüt siged sehr ufgschlosse, nöd ufdringlich und fründlich. Meh het si zu dem frühe Zitpunkt vo de Reis verständlicherwis nöd welle säge, hed ois aber no e Foti vom Busbahnhof vo de Hauptstadt Asmara gschickt (s. obe).

Advertisements