Interview mit de Kristin Lamprecht (SP), Kandidatin für d Schuelpfläg

Was isch Ihri/dini Motivation, für d Schuelpfläg z kandidiire?
Kristin Lamprecht: Bildung ist der Rohstoff der Schweiz und Bildung beginnt in der Schule, ich möchte mithelfen, damit auch in Zukunft gut und sorgfältig mit diesem Rohstoff umgegangen wird. Die Schulpflege ist eine Behörde, in der möglichst Menschen aus unterschiedlichen politischen Lagern vertreten sein sollten. Mit dem Rücktritt von Kirsten Ernst wäre das linke Parteinsprektrum ohne neue Kandidaten/Kandidatin nicht mehr vertreten.

Welli bruefliche Qualifikatione und persönlichi Qualitäte bringed Si/bringsch du für s Amt vomene Schuelpfläger/ere Schuelpflägerin mit?
Kristin Lamprecht: Ich kenne die Schule aus nahezu allen Perspektiven, als unterrichtende Pfarrerin und damit als Teil des Lehrerkollegiums, als Mutter schulpflichtiger Kinder, als Einwohnerrätin, die sich mit Fragen der Schulpolitik auseinander setzt.
Ich verfüge über eine rasche Auffassungsgabe, arbeite mich schnell in Themen ein, kann wichtiges von weniger wichtigem Unterscheiden und bin überzeugte Konsenspolitikerin.

Wo gsehnd Si/gsehsch du d Qualitäte vo de Schuel Wettige, so wi si hüt ufgschtellt isch?
Kristin Lamprecht: Wir haben in Wettingen sehr gute Schulen, das wichtigste dabei sind gute engagierte Lehrerinne und Lehrer und gute Schulleiter. Ein besonderes Kleinod ist die Primarschule Altenburg, deren Schulkultur mich sehr begeistert hat. Wir haben ein sehr schönes neues Schulhaus mit dem Mittelstufenzentrum und unsere Schulsozialarbeit ist ein ebenfalls von ausgezeichneter Qualität.

Wohin soll isch d Schuel Wettige in de nächschte Johr entwickle?
Kristin Lamprecht: Ich bin der Auffassung, dass auch Wettingen in den nächsten Jahren auf die integrative Schulform umstellen sollte. Dieses braucht allerdings Vorlauf, damit dann das gute Personal auch zur Verfügung steht. Ich würde mich gern dafür einsetzen, dass wir bald mit einer Personalentwicklung hin zu einer integrativen Schule beginnen.
Ich bin der Meinung, dass auch eine Tagsschule in Zukunft auf jeden Fall in die Wettinger Schullandschaft gehört.
Infrasturktur ist wichtig, die Schulraumplanung läuft und auch in Sachen Sportstätten werden wir sicher  immer wieder überprüfen müssen, wo wir stehen, aber ohne gute Lehrpersonen nutzt das den Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern nicht wirklich.
Wichtig ist, dass die Schule die hohe Akzeptanz in der Wettinger Bevölkerung behält und Sparbemühungen eine umfassende Bildung nicht verunmöglicht.
Dazu ist gute Kommunikation sehr wichtig.

 

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